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Gedichte, Verdichtetes & Gereimtes

von Michael Winkler

Dresden (Sachsen, Deutschland, Welt)

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Auf dieser Seite werden Gedichte veröffentlicht (bzw. verlinkt zu den jeweils vollständigen PDF-Versionen), die ich für veröffentlichungswert halte ... zudem sind ein paar kurze Anmerkungen darüber eingefügt, wie diese Gedichte entstanden sind. Letzteres hielt ich für recht sinnvoll, da ich mich selbst immer mal fragte, warum dieser oder jener Schriftsteller oder Dichter nun genau dieses oder jenes Werk genauso geschrieben hatte; kurzum, was hatte ihn inspiriert, wodurch kamen ihm oder ihr diese Inspirationen und wo, an welchem Ort, in welchem Zusammenhang.

Selbiges versuche ich nun auch einfach mal und wünsche viel(e) Freu(n)de beim Lesen ... und Hören, denn manche Gedichte wurden zusammen mit dem Violine- und Violia-Spieler Gabriel Krappmann (
Homepage) vertont.


Übersicht:     Die Bank        Stotter' dich frei        Das Softeis        Interactions


Die Bank

Ich schau sie an,
sie schaut zurück,
mich draufzusetzen,
verspricht kein Glück ...   
             


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Vertonte Version "Die Bank"

Internetseite mit Gedicht & Infos
Bank Alaunstraße - Dresden-Neustadt

Das Corpus Delicti -
Die "Bank"
Die Idee bzw. der Auslöser, wenn auch noch nicht die Inspiration zu einem Gedicht, kam mir beim mehrmals die Woche stattfindenden Entlanglaufen der Alaunstraße im Dresdner Stadtteil Äußere Neustadt, als mir jedes Mal ein Klotz von "Bank" (siehe Bild links) ins Auge fiel.

Einige Monate später, im September 2009, hielt ich mich einige Tage in der Hauptstadt Belarusslands, Minsk, auf. Vor vielen Häusern standen Holzbänke, auf denen häufig "Babuschka" und "Deduschka" ihre Gespräche abhielten.

Warum geht so etwas in Dresden eigentlich kaum bzw. wer baut solche "Bänke"?


Stotter' dich frei

Das Stottern ist – was nicht verwunderlich,
beim Sprechen etwas hinderlich.

„Behindern tut’s“, der Stotterer sagt.

„Warum denn?“, manch andrer fragt ...


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Gesprochene Version "Stotter' dich frei"

Internetseite "Lebe dein Stottern"
Nach einigen Jahren als "passionierter stotternder Mensch", der das Phänomen, unter dem er "leidet", nicht mehr als Leid empfindet, brachte ich meine Beobachtungen in der Stotti-Szene einfach mal in einem Gedicht unter.

Begonnen hatte ich damit irgendwann im Jahr 2008, doch das Fragment ging irgendwo auf meinem Schreibtisch unter. Anfang des Jahres 2010 habe ich das Thema "Stottern" erneut aufgegriffen, ein paar Gedanken aus dem Hinterstübchen meines Gehirns wieder hervorgekramt ... und den Rest einfach neu geschrieben.


Das Softeis

Bei großer Wärme
oder Hitze,
der Körper macht sich
seine Witze ...
   
             


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Vertonte Version "Das Softeis"

The Statue of Softeis

The Statue of Softeis

Foto: Lumi
Ich saß - könnte Anfang Oktober 2009 gewesen sein - in einer Hollywood-Schaukel vor einem bei mir äußerst beliebten Dresdner Café, welches aus alten DDR-Softeismaschinen eben jenes Softeis herstellt ... und natürlich auch verkauft.
Da saß ich so, hatte einen Stift dabei und einen Zettel ... und hab einfach mal paar Zeilen geschrieben - bis das Eis aufgegessen war.

Achja, wer sich fragt, wie dieses Café heißen mag, der findet eine Antwort versteckt im Text selbst. Der Name eignet sich zu Wortspielen.

Und wenn sich jemand fragt, ob ich häufig Zweiteise kaufen, dem sage ich "Nein, ich gehe lieber am nächsten Tag wieder hin ... denn, wenn's am schönsten ist, hört man bekanntlich besser auf - bzw. macht 'ne Pause."


Interactions

We humans talk
mostly with words
sometimes it helps
sometimes it hurts.

With animals
we may do the same
it's easier though
they need no fame ...
   



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Internetseite mit Infos 
Poster Ausstellung NeshCheret

Poster zur Ausstellung

Foto: Igor Neshcheret
Im September 2009 traf ich bei einer Reise nach Polens Hauptstadt, Warschau, in einem Hostel mit dem Namen "Oki Doki"   den ukrainischen Fotographen Igor Neshcheret (Homepage).
Er fotographierte nahezu unentwegt und wir kamen ins Gespräch. Nach einigen Gesprächen erzählte ich ihm von Dresden und von der Idee dort vielleicht mal einige seiner Werke auszustellen. Er kam nach Dresden, erste Kontakte mit dem Spätshop CAPA und im Jahr 2010 klappt(e) es nun auch mit zwei kleinen Ausstellungen ... im CAPA und in der WIR AG, beide in der Dresdner Neustadt gelegen.

Da mich die Bilder irgendwie inspirierten, schrieb ich ein kurzes Gedicht. Auch wenn's auf Englisch vielleicht noch etwas holpert und ein Muttersprachler mir sicher noch einige grammatikalische und stilistische Tipps und Ratschläge geben könnte, so schwer wie Gedichte in deutscher Sprache war es gar nicht, hatte ich das Gefühl. Vielleicht weil Poptexte sich auch immer scheinbar so leicht zu reimen scheinen ... naja, sei's wie's sei ... vielleicht wird da nochmal was draus ;)



Erstellt am: 05.06.2010, letzte Änderung : 10.06.2010